#LSRfrei Leistungsschutzrecht, nein Danke!

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Unter www.leistungsschutzrecht.info gibt es eine neue Plattform, die über das von den Presseverlagen geforderte Leistungsschutzrecht für Presseverlage informiert. Sie wird von der „Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht” (IGEL) betrieben. Die Webseite informiert umfassend über das Thema, sammelt Materialien und Artikel und gibt einen Überblick über die wichtigsten Argumente pro und contra Leistungsschutzrecht. Die Initiative wird unterstützt von einer Vielzahl von Blogs, Informationsportalen, Initiativen und Unternehmen. Jeder kann seine Meinung sagen und weitere Unterstützer werden gesucht. IGEL, die Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht, lädt Euch herzlich ein, mitzumachen!

Immer mehr Internetplattformen wie Heise oder eRecht24 verzichten bereits auf das neue Leistungsschutzrecht. Auch wir von ITNoobz denken, dass der neue Gesetzesentwurf mehr schlecht als (R)echt ist. Wären wir ein Verlag, würden auch wir auf das Leistungsschutzrecht verzichten cool. Nun sind wir zwar kein Verlag, sehen uns aber zumindest in der Pflicht bei der Verbreitung dieser Unstimmigkeit mitzuwirken.

Wie Heise bereits vor einiger Zeit berichtet hat, geht es beim Leistungsschutzrecht darum, den Schutz von Presseerzeugnissen im Internet und die Stellung der Verleger gegenüber gewerblichen Betreibern von Suchmaschinen zu verbessern. Betroffen sein sollen auch Dienste, die Inhalte "entsprechend aufarbeiten" wie etwa News-Aggregatoren. Geschützt werden sollen die Verleger von Zeitungen und Zeitschriften so vor "systematischen Zugriffen" auf ihre Leistung.

Ihnen wird künftig das ausschließliche Recht eingeräumt, Presseerzeugnisse zu gewerblichen Zwecken im Internet öffentlich zugänglich zu machen. Nicht betroffen sein sollen nach dem ausdrücklichen Willen der Koalition "einzelne Wörter oder kleinste Textausschnitte". Zumindest recht kurze Auszüge aus indexierten Presseartikeln in Form von "Snippets" könnten die Betroffenen also weiterhin anzeigen; auch sprechende Links, in denen die Überschrift eines Textes mit aufgenommen wurden, fielen ebenfalls nicht unter die Lizenzpflicht nach einem Leistungsschutzrecht. Zur konkreten Länge der in der Vorschau ohne Lizenz der Verleger verwendbaren Passagen macht der überarbeitete Entwurf keine genauen Angaben.

Quelle: http://heise.de/-1815715

Wir denken, solch ein Gesetz führ nur in den wenigsten Fällen zu einer Verbesserung der finanziellen Lage von Internetmedien. Vielmehr wiederspricht es dem Gedanken des offenen Web und somit stellt es eine Gefahr für die Zukunft dar. Wir sollten uns nicht ständig neue Grenzen setzen die nur dem Fortschritt im Wege stehen.

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