Lasst die Spiele beginnen - Steam für Linux eröffnet

Der Betatest ist endlich offiziell beendet, Valve Software hat den Linux-Client für Steam freigegeben. Endlich müssen Spieler keine zweite Windows Partition mehr zum zocken bereithalten, sondern können direkt in ihrem lieblings Betriebssystem spielen. Die Software steht im Ubuntu Software-Center zum Download bereit, außerdem bietet Valve ein Deb-Paket zum Download an. Als Linux Betriebssystem empfiehlt Valve Ubuntu, doch auch andere Distributionen werden seit des offenen Betatests unterstützt und stetig weiterentwickelt.

Valve selbst bietet bereits Half Life 1Counter-Strike 1.6Counter-Strike: Source sowie das kostenlos spielbare Team Fortress 2 auf Steam für Linux an. Für eine begrenzte Zeit sollen Linux-Spieler in TF2 das Linux-Maskottchen Tux als kostenlosen Gegenstand erhalten.

Wer ein Spiel über Steam erwirbt, kann es auf seinem Windows PC, seinem Mac und jetzt auch unter Linux spielen. Natürlich nur, wenn das Spiel für die jeweilige Plattform verfügbar ist. Rund 60 Spiele sind bislang für Linux verfügbar, diese sind mit einem kleinen Pinguin gekennzeichnet und werden in einer eigenen Rubrik aufgelistet. Das Spektrum reicht vom kleinen Spielchen für zwischendurch bis zum ausgewachsenen Adventure und Ego-Shooter. Noch auf sich warten lässt allerdings Left 4 Dead 2, dessen Portierung Valve bereits frühzeitig im letzten Jahr bekannt gegeben hatte.

Mehr über Steam unter Linux ist im entsprechenden Steam-Game-Hub nachzulesen, wo Valve Ankündigungen und Nutzerbeiträge, Screenshots und Videos sammelt.

Quelle: http://www.heise.de/open/meldung/Steam-fuer-Linux-offiziell-gestartet-1804035.html

Dies ist der erste Schritt in eine Zukunft, die Linux Liebhaber schon lange herbeigesehnt haben. Jeder der Linux einmal getestet und sich eine zeit lang damit beschäftigt, weiß dass es eindeutig das beste Betriebssystem ist.

Was hällt nun die vielen Benutzer davon ab zu Linux zu wechseln? Ein Teil hat Angst davor, weil es angeblich viel zu kompliziert ist. Diese Leute werden irgendwann merken, dass Linux mitlerweile vieles einfacher macht, als es Windows jemals tun wird. Gerade mit Windows 8 wurde wieder vieles mit diversen Wischbewegungen verkompliziert. Der Andere Teil, will einfach das Gaming nicht aufgeben, welches sich als ziemlich kompliziert gestaltet, wenn man WINE und Co. kennt.  

Wir können nur hoffen, dass Spieleentwickler ab heute die Linux-Fangemeinde ernster nehmen und ihre Spiele von Anfang an auch für Linux entwickeln. Vielleicht gibt es dann ja auch eine Entwicklung hin zu offenen Frameworks in der Spieleindustrie.

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